• Interview mit
    Dominic Theissen

    IT-Leiter, 1. FC Köln
Kontakt:
02236 966-4242
Alles aus einer Hand
Der FC ist in Köln eine Marke. Ganz nah bei Fans, Partnern und Medien zu sein, spielt für den 1. FC Köln eine wichtige Rolle: wirtschaftlich wie sportlich. Die Plattformen hierfür sind zunehmend digital – und stehen seit 2016 im Rechenzentrum von NetCologne. Im Interview sprachen wir mit IT-Leiter Dominic Theißen über die Vorteile eines ITK Full-Service-Anbieters.
Herr Theißen, der 1.FC Köln hat seine IT neu aufgestellt. Was hat Sie als IT-Leiter dazu bewogen?
Wir hatten vor der Umstellung unserer IT-Landschaft verschiedene Probleme. Im WAN-Bereich waren zum Beispiel nicht alle Außenstellen angebunden. Dadurch war es für den Support schwer, bei Störungen Hilfe zu leisten. Ein weiteres Problem war, dass wir nicht über eigene Server verfügten. Das hat uns im Betrieb und in der Entwicklung sehr unflexibel gemacht.
Wie sind Sie vorgegangen, um diese Probleme abzustellen?
Der 1. FC Köln versucht vor allem, seine Computersysteme zu konsolidieren und zu zentralisieren. Dabei haben wir uns im ersten Schritt die IT-Infrastruktur vorgenommen. Hier ging es primär um klassische Data-Center-Themen wie Housing, Security und WAN. Das Besondere an dem Projekt ist, dass wir alle diese Leistungen von der NetCologne und ihrem Tochterunternehmen NetCologne IT Services betreiben lassen. Das gilt für die gesamte IT-Hardware bis zur Virtualisierungsebene.

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NetFacts – 1. FC Köln
1.
Situation
  • Heterogene IT; nicht alle Außenstellen eingebunden
  • Support bei Störungen sehr schwierig
  • Keine eigenen Server
  • Sehr unflexibles System
2.
Ziel
  • Computersysteme konsolidieren und zentralisieren
  • Bündelung der Infrastruktur
  • Gesamte IT-Hardware bis zur Virtualisierungsebene im Data Center
  • Sichere Gesamtlösung
3.
Lösung
  • Server und Speicher im Rechenzentrum
  • Sicherheit durch aufwendige Firewall-Systeme
  • Load-Balancer für optimale Performance
  • Zentraler Internetzugang über RZ
  • Feste Standorte über Festverbindung angebunden (Ring-Topologie)
  • Weiteren Standorte via VPN angebunden (Stern-Topologie)
4.
Nutzen
  • NetCologne bietet alles aus einer Hand an: Rechen-zentrumsleistungen und Provider
  • Ein Ansprechpartner für alle ITK-Themen: Service-Management viel einfacher
  • Mehr Ressourcen für Kerngeschäft
  • Sicheres und performantes System auch bei extremer Flut von Anfragen
Welche Rolle spielt dabei das NetCologne Rechenzentrum?
Eine zentrale, denn dort läuft alles zusammen. Im Hightech-Data-Center mitten in Köln stehen unsere Server und Speicher, die durch Firewall-Systeme abgesichert sind. Load-Balancer sorgen für Auslastung und Leistung, auch wenn die Flut der Anfragen häufig stark ist. Zusätzlich wird im Rechenzentrum auch unser zentraler Internetzugang bereitgestellt.
Wie darf man sich Ihre heutige IT-Struktur vorstellen?
Die Gesamtstruktur ist eine Mischung aus Ring- und Stern-Topologie. Unsere festen Standorte sind über eine performante Festverbindung im Ring angebunden. Alle weiteren Standorte werden in einer Stern-Topologie via VPN (Virtual Private Network) ans Rechenzentrum angebunden.
Welche Vorteile haben Sie von dieser Architektur?
Der größte Vorteil ist mit Sicherheit, dass wir mit NetCologne einen Partner haben, der alles aus einer Hand anbietet, also sowohl Provider- als auch Rechenzentrums-Leistungen. Dadurch kann NetCologne einen End-to-End-Service gewährleisten. Zudem ist es für uns im Service-Management deutlich einfacher geworden, da wir durch die Bündelung der Infrastruktur nur noch einen Ansprechpartner benötigen. Ein weiterer wichtigerer Vorteil ist, dass uns intern wieder deutlich mehr Ressourcen für unser Kerngeschäft zur Verfügung stehen.
Rückblickend: Wie lief das Projekt aus Ihrer Sicht?
Das Projekt war in der Ausschreibungsphase etwas schwierig, da alle beteiligten Dienstleister die Komplexität und Anforderungen verstehen mussten. In der Umsetzung war es dafür nahezu perfekt. Wir haben die Projektlaufzeit und Kosten eingehalten. Auch das Go-Live konnte ohne große Störungen durchgeführt werden.

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